Internationaler Erfolg

Die wichtigsten Exportländer der Kulmbacher Brauerei sind Italien, China, Frankeich, die USA und Russland. Bereits zum 31. Oktober 2011 ist nun das Überschreiten der 100.000 hl-Marke zu verzeichnen. Laut Markus Stodden, Vorstand Vertrieb und Marketing der Kulmbacher Brauerei, trugen alle Exportmärkte zu diesem sensationellen Ergebnis bei.



Gemeinsames Anpacken vor Ort verhilft zu weltweitem Erfolg. Von links nach rechts: Die Exportsachbearbeiterinnen Jennifer Wiesel und Birgit Müller, der Exportleiter Thomas Wölfel sowie die  Exportsachbearbeiterin Manuela Fießmann, Produkt-manager Chris Heinze, Vorstand Markus Stodden, Exportversandmitarbeiter Michael Liebschwager und der Logistikleiter der Kulmbacher Brauerei, Christian Scheele stoßen auf den gemeinsamen Erfolg im Export an.



„Ein überproportionales Wachstum kommt im laufenden Geschäftsjahr 2011 aus China: Dort ist es uns gelungen, den Absatz im Vergleich zum Vorjahr sogar zu verdoppeln“, erklärt Stodden. Insbesondere die Kulmbacher Bierspezialitäten in der 5-Liter-Dose werden mittlerweile in vielen chinesischen Provinzen distribuiert.

Thomas Wölfel, Leiter Export, sagt: „Wir haben vor sechs Jahren mit einem Importeur in China begonnen, mittlerweile haben wir sechs Importeure, die mit uns arbeiten und darüber hinaus nun jeweils ein oder zwei Marken unserer Gruppe vertreten.“ Die Marke EKU ist derzeit die Marke mit dem größten Wachstum, dicht gefolgt von Mönchshof.

Bier als Luxusgut in China
Insbesondere durch die immer tiefere Distribution ihrer Marken erreicht die Kulmbacher Gruppe in China eine breite Schicht an Konsumenten, die durch steigende Einkommen auch ihrem Verlangen nach Kulmbacher Bieren nachkommen können. In China gilt deutsches Bier allgemein als Luxusprodukt und wird im gleichen Atemzug wie zum Beispiel teure deutsche Automarken genannt.

Außergewöhnliche Zusammenarbeit
Auch die Zusammenarbeit mit chinesischen Importeuren ist laut Wölfel außergewöhnlich und verläuft ganz anders als wie beispielsweise die mit europäischen Kunden. „Auf allen meinen Reisen nach China habe ich viele wichtige Erfahrungen hinsichtlich des Umgangs mit Chinesen gewonnen. Am meisten schätze ich den offenen und ehrlichen Umgang und die lösungsorientierte Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort“, gibt Thomas Wölfel seine Eindrücke wider.

Optimistischer Blick nach vorn
Auch 2012 soll sich der Exportanteil am gesamten Absatz der Kulmbacher Gruppe vergrößern. Und damit dies gelingt, „werden wir alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um unsere Absatzentwicklung weiter zu steigern. Und vielleicht gelingt es uns ja schon in 2012, dass sich China an die erste Stelle unserer Absatzländer setzt“, blickt Markus Stodden optimistisch nach vorn.



 

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